jffb.de Filmkultur & Festivalarchiv
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Illustration eines Kontaktbogens auf dem Leuchttisch, daneben Lupe und Fettstift
01B Archiv_Nr: 1995–2015_Bestand

Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam: Archiv und Filmkultur

Am 19. Mai 2015 lief im Babylon an der Rosa-Luxemburg-Straße ein Dokumentarfilm über ein jüdisches Kinderheim in der Berliner Auguststraße; im Saal saßen die beiden Regisseurinnen, eine ehemalige Schülerin der Mädchenschule und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Solche Abende sind der Gegenstand dieser Seite – das Archiv des Jüdischen Filmfestivals hält sie fest, soweit die Programme sie überliefert haben.

9 Jahrgänge196 Werkangaben28 Preisentscheidungen

Im Fokus: Filmkultur in Berlin und ihre Regisseure

Beiträge

Festivalarchiv: die Jahrgänge in Potsdam und Berlin

Edition · Werkangaben

Arch_2012 2012 Edition 18
19 Titel
Arch_2011 2011 Edition 17
22 Titel
Arch_2010 2010 Edition 16
26 Titel
Arch_2009 2009 Edition 15
20 Titel
Arch_2008 2008 Edition 14
29 Titel
Arch_2007 2007 Edition 13
20 Titel
Arch_2006 2006 Edition 12
18 Titel
Arch_2005 2005 Edition 11
21 Titel
Arch_2004 2004 Edition 10
21 Titel
Arch_Alle + Vollständiges
Filmverzeichnis
05 Subject: Filmlizenzen_Spielautomaten

Filme als Spielautomaten

Dokumentation lizenzierter Spielfilm-Adaptionen: welcher Rechteinhaber die Lizenz vergab, welches Studio sie umsetzte und wie lange der Automat danach im Katalog stand.

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Was diese Seite über Filmkultur in Berlin sammelt

Das Archiv des Jüdischen Filmfestivals deckt neun Jahrgänge ab, und schon die Gegenüberstellung zeigt mehr als eine Titelliste. Das Jüdische Filmfestival Berlin und Potsdam lief ab 1995 über zwei Jahrzehnte, zuletzt als 21. Edition im Jahr 2015. 2004 bestand ein großer Teil des Programms aus Wiederaufnahmen älterer Festivaljahre und US-Produktionen; ab 2008 dominieren israelische Erstaufführungen, oft mit den Regisseurinnen und Regisseuren im Saal. Wer Filmkultur in Berlin über diese Jahre verfolgt, liest daran eine Verschiebung ab, die in keiner Ankündigung stand.

Dieses Archiv des Jüdischen Filmfestivals hält die Werkangaben fest, die sonst mit den alten Programmseiten verschwinden würden – und es benennt, was es nicht hält. Die Einführungstexte der damaligen Kuratoren stehen hier nicht; sie waren deren redaktionelle Arbeit. Die Pressebilder der Verleihe ebenso wenig, denn die waren dem Festival für Pressezwecke überlassen, nicht dieser Seite. Auch für das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg, das die Reihe heute fortsetzt, gilt das: es ist hier Gegenstand, nicht Absender.

Zwei Dinge fallen beim Durchsehen auf, die in keiner Ankündigung von damals stehen. Das Programm wanderte durch die Stadt: gespielt wurde im Kino Arsenal am Potsdamer Platz, im Babylon an der Rosa-Luxemburg-Straße, im Filmkunst 66, dazu in Potsdam im Filmmuseum und im Hans Otto Theater. Ein Festival mit zwei Städten und einem halben Dutzend Sälen ist organisatorisch etwas anderes als eines mit einem Haus, und man sieht der Terminplanung an, dass daran ständig gearbeitet wurde.

Und die Form der Filme kippt. In den frühen Jahrgängen überwiegt der Spielfilm, in den späten der Dokumentarfilm – bis hin zu Jahrgängen, in denen die Spielfilme in der Minderheit sind. Ob das an den Einreichungen lag oder an der Auswahl, sagen die Quellen nicht; sie nennen Ergebnisse, keine Begründungen. Nachlesen lässt sich beides trotzdem, weil jede Werkangabe die Form mitführt.

Am meisten hält der Bestand dort, wo das Programm Gäste vermerkt hat. Diese Zeilen sind der einzige Ort, an dem die Abende selbst überliefert sind: wer im Saal saß, wer moderiert hat, in welchem Kino. Namen von Cutterinnen und Produzenten stehen dort, die in keiner Filmdatenbank mit diesem Abend verknüpft sind. Für spätere Recherchen ist das oft der nützlichere Teil des Eintrags, nicht die Laufzeit.

Neben dem Bestand stehen redaktionelle Beiträge zur Filmkultur in Berlin und darüber hinaus – Filmkultur in Berlin heißt hier beides, das Festivalwesen und die Regie dahinter: zu den Regisseuren, die das jüdische Kino geprägt haben, zur Aufgabe jüdischer Filmfestivals und zu der Frage, wie sich die Shoah filmisch überhaupt behandeln lässt.

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Häufige Fragen zu dieser Seite

Ist diese Seite das Jüdische Filmfestival Berlin und Potsdam?

Nein. Diese Seite ist eine Redaktion, die über das Festival und seine Jahrgänge berichtet und dessen Programmbestand dokumentiert. Sie richtet kein Festival aus, verkauft keine Karten und nimmt keine Filme an. Das Festival selbst ist unter jfbb.info erreichbar.

Woher stammen die Angaben im Archiv des Jüdischen Filmfestivals?

Aus den Programmseiten, die das Festival selbst veröffentlicht hat. Übernommen sind daraus ausschließlich die Werkangaben – Titel, Form, Regie, Produktionsland, Produktionsjahr, Länge. Die Programmtexte der damaligen Kuratoren sind nicht Teil des Bestands.

Welche Jahrgänge deckt das Archiv ab?

Neun Editionen von 2004 bis 2012. Für die Jahrgänge danach lag keine vergleichbare Programmübersicht vor, obwohl das Festival weiterlief – die 21. Edition fand 2015 statt.

Warum steht auf einer Seite über Filmkultur in Berlin etwas über Spielautomaten?

Weil einzelne Filme als Spielautomaten lizenziert wurden und die Lizenzkette dahinter ein Stück Filmwirtschaft ist. Diese Beiträge stehen in einem eigenen Bereich und berühren die Festivalinhalte nicht.